Fitness Tracker Test 2024
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Fitnessarmbänder: Vor- und Nachteile unterschiedlicher Displays

Auf der Suche nach einem Fitnessarmband oder einer Sportuhr, stellt sich irgendwann die Frage, ob und mit welchem Display das Produkt ausgestattet sein soll. Im Folgenden erfährst du, welche Arten von Displays es gibt und welche Vor- und Nachteile sie besitzen.

Status-LED

Bei der Verwendung einer oder mehreren Status-LED fällt es schwer, von einem Display zu sprechen. Der Vollständigkeit halber sind Status-LED jedoch die einfachste Form des visuellen Feedbacks für den Nutzer und für nichts anderes sind Displays gedacht.

In Abhängigkeit der Anzahl der LED, lassen sich mehr oder weniger Informationen anzeigen. In der Regel ist die Anzahl jedoch stark begrenzt und der Informationsgehalt auf das Notwendigste beschränkt.

Vorteilhaft hingegen sind die geringe Größe und der geringe Akkuverbauch.

Segmentiertes LCD-Display

Segmentierte LCD-Displays bestehen auf bildgebenden Bereichen, den Segmenten. Die Segmente sind meist „vorgeformt“, um bestimmte Informationen oder Teile von Informationen anzuzeigen. Die Auflösung solcher Displays ist folglich als gering einzuschätzen. Der bekannteste Vertreter ist die Sieben-Segment-Anzeige.

Der Umfang darstellbarer Informationen ist eingeschränkt, ist aber größer als bei Status-LEDs. Vorteilhaft ist der geringe Stromverbrauch, der es oftmals zulässt, dass Uhren und Fitness Tracker mit diesem Display-Typ über Monate hinweg mit nur einer Akkuladung betrieben werden können.

Dot-Matrix-Displays

Ein Dot-Matrix-Display setzt sich aus vielen punktförmigen Bildelementen zusammen, die in einer Matrix angeordnet sind. Die Größe der Punkte bestimmt die Auflösung. Die Punkt-Darstellung ist jedoch genereller, als bei segmentierten Displays, so dass vielfältigere Information dargestellt werden können. Unter den Begriff „Dot-Matrix“ fallen in der Regel aber Displays, die die Informationen grob auflösen und meist Buchstaben und Ziffern grossflächig darstellen.

LCD-Displays

LCD-Displays kennt man in der Regel vom PC-Bildschirm oder dem Flachbild-TV. Wesentliches Merkmal der LCD-Displays ist das hohe Auflösungsvermögen, selbst wenn es hier Qualitätsunterschiede gibt. Aufgrund der hohen Auflösung lassen sich viele Informationen auf relativ kleinen Displays unterbringen.

Technisch bedingt, braucht es bei dieser Art des Displays eine Hintergrundbeleuchtung, die dafür sorgt, dass man die Pixel des LCD-Display überhaupt wahrnehmen kann. Der Stromverbrauch dieser Displays ist deutlich höher, als bei den meisten anderen vorgestellen Display-Typen.

Transflektive Displays

Bei transflektiven Displays handelt es sich im Wesentlichen um LCD-Display, die im Regelfall auf eine Hintergrundbeleuchtung verzichten können.

Aufgrund ihrer Bauweise lassen die Displays einen guten Anteil des Umgebungslichts durch und reflektieren dieses. Das Umgebungslicht wird quasi zur Hintergrundbeleuchtung. Das führt soweit, dass transflektive Display ihre größten Helligkeits- und Kontrastwerte im direkten Sonnenlicht erreichen. Sie eignen sich dadurch bestens für den Outdoor-Einsatz.

Die eingebaute Hintergrundbeleuchtung braucht es nur, wenn das Display im Dunkeln abgelesen werden soll. Dann reicht das Umgebungslicht nicht mehr aus, um das Display zu erleuchten.

OLED-Displays

Anders als bei den LCD-basierten Displays, die alle eine Form der Hintergrundbeleuchtung (direkt oder indirekt) benötigen, leuchten bei den OLED-Displays die Pixel selbst. Der Verzicht auf die Hintergrundbeleuchtung erlaubt kompaktere Bauweisen. Die Farben sind meist kräftiger und die Kontraste höher.

Unter freiem Himmel, insbesondere bei direktem Sonnenlicht, leidet die Ablesbarkeit.

eInk-Displays

eInk-Displays werden die meisten von eBook-Readern kennen. Die Darstellung von eInk-Displays basiert auf Teilchen, die zwei unterschiedlich farbige Seiten aufweisen und sich elektrisch in der einen oder der anderen Richtung ausrichten lassen.

Das Display profitiert bei der Darstellung vom Umgebungslicht. Ähnlich wie beim transflektivem Display steigen Kontraste und Ablesbarkeit mit größerer Helligkeit an. Schlecht sieht es hingegen bei wenig Licht oder Dunkelheit aus. Es gleicht dann den Buchstaben in einem Buch, die sich mit zunehmender Dunkelheit auch nicht mehr lesen lassen.

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