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Fitbit Sense 2 und Versa 4 – Erste Hinweise und Fotos aufgetaucht

Mit der Sense 2 und der Versa 4 bereitet Fitbit offenbar gerade den Launch von zwei neuen Wearables vor. Hinweise darauf liefert die aktuelle Version der Fitbit App. Neben vorläufigen Preise und Farbvarianten sind auch erste Fotos aufgetaucht.

Die Kollegen von 9to5google haben es sich nicht nehmen lassen und einen detaillierten Blick in die Fitbit App bzw. deren Quellcode zu werfen. Während sich für die meisten Verbraucher mit dem App-Update nicht viel ändern dürfte, finden sich unter der Haube bereits Informationen zu insgesamt drei neuen Wearables. Diese laufen unter den Codenamen Hera, Rhea und Nyota.

Fitbit Versa 4 und Sense 2

Mit ziemlicher Sicherheit handelt es sich bei Hera und Rhea um die Fitbit Sense 2 und Fitbit Versa 4 – nicht zuletzt weil die beiden neuen Geräte mit 336 x 336 Pixeln die gleiche Auflösung bieten, wie die Vorgängermodelle.

Gemessen an den bisherigen Release-Terminen wären Versa 4 und Sense 2 in diesem Jahr auch zu erwarten:

Versa04 / 2018
Versa 209 / 2019
Versa 3 / Sense08 / 2020
Versa 4 / Sense 208 / 2022

Mittlerweile sind die beiden Smartwatches auch bei zahlreichen Zertifizierungsstellen gelistet und von dort stammen auch die ersten Bilder. Nebst der von 9to5google gezeigten Bilder gibt es noch zahlreiche andere Quellen. Wer Google bedienen kann wird recht schnell fündig. Die erste (inoffiziellen) Pressebilder hat @OnLeaks über 91mobiles zur Verfügung gestellt.

Fitbit Sense 2 und Versa 4 (Quelle: 91mobiles)

Fitbit Sense 2 und Versa 4 (Quelle: 91mobiles)

Deutlich unterschiedliche Informationen bietet die Bilder der verschiedenen Quellen aber nicht, so dass ich es hier bei dem von 9to5google geleakten Bild belasse.

Optisch nah am Vorgänger

Hinsichtlich der Vorgänger finden sich bei Sense 2 und Versa 4 kleine, aber feine Unterschiede. Optisch scheint zunächst vieles erhalten geblieben zu sein. Sowohl die Sense 2, als auch die Versa 4 behalten die quadratische, jedoch an den Ecken stark abgerundete Grundform bei. Beide Modelle verfügen offenbar auch wieder über einen „echte“ Taste an der Gehäuseseite. Fitbit dürfte den Unmut zahlreicher Nutzer gehört haben und auch ich bin mit dem kapazitiven Button nie so richtig glücklich geworden. Zu ungenau und wenig responsiv war die Lösung für Sense und Versa 3.

Neue Elektroden am Display und der Rückseite

Während das für die Versa 4 bereits die wichtigsten Änderungen im Aussehen waren, fallen bei der Sense 2 noch ein paar mehr Unterschiede ins Auge: Mit der Sense wurde erstmalig eine EKG-Funktion in ein Gerät von Fitbit integriert. Die notwendigen Elektroden sind beim Erstlingswerk großzügig um das Diplay herum positioniert. Bei der Sense 2 wandern die Elektroden offenbar näher an das Display und damit zur Front der Smartwatch hin.

Die bei der Sense geschlossene Rückseite wird bei der Sense 2 durch zwei große, neue Elektroden durchbrochen. Sinn und Zweck lassen sich aus den Bildern nicht ableiten. Vielleicht erlauben die Elektroden die Messung der elektrodermalen Aktivitäten (EDA) während des Tages und somit einen besseren Rückschluss auf das Stressniveau. Klärung werden weitere Leaks bzw. die offizielle Ankündigung der Produkte bringen.

Ladekabel ohne wesentliche Veränderungen

Das Sensoren-Array und der Anschluss für das Ladekabel gleichen jeweils den Vorgängern. Zu hoffen bleibt, dass Fitbit das Ladekabel überarbeitet hat, denn die kleinen, beweglichen Pins verbleiben bei Sense und Versa 3 durchaus mal im proprietären Stecker – ein Laden der Smartwatch ist dann nicht mehr möglich.

Hinweise auf Wear OS finden sich bislang keine, ich hätte sie jedoch auch nicht erwartet. Versa 4 und Sense 2 werden aller Voraussicht mit Fitbit OS laufen und eine ähnliche Oberfläche, wie die bestehenden Smartwatches von Fitbit bieten. Für die Wearables, die auf Wear OS basieren, wird Google wohl eine ganz eigene Namensgebung finden.

Fitbit Inspire 3

Das Wearable mit dem Codenamen Nyota ähnelt aufgrund der Auflösung von 124 x 208 Pixeln am meisten der Fitbit Luxe. Ich habe online aber bereits Hinweise auf die Inspire 3 gefunden – neben dem vorläufigen Preis auch die Farbvarianten. Mittlerweile erscheint mir ein Refresh der Inspire 2 auch wahrscheinlicher als eine Neuauflage der Luxe, die erst im April 2021 erschienen und somit erst gut ein Jahr alt ist.

Fitbit Inspire 3 (Quelle: 91mobiles)

Fitbit Inspire 3 (Quelle: 91mobiles)

Im Gegensatz zu Sense 2 und Versa 4 bleibt der Inspire 3 der kapazitive Knopf wohl erhalten.

Preise und Verfügbarkeit

Nicht nur der Quellcode der App gibt Hinweise auf die kommenden Wearables. Ergänzend lassen sich Informationen zur vorläufigen Preisgestaltung und den verschiedenen Farbvarianten finden. So wird die Sense 2 voraussichtlich für 299,95 € den Besitzer wechseln. Für die Smartwatch Versa 4 verlangt Fitbit hingegen 229,95 €. Beiden Produkten liegt eine 6-monatige Mitgliedschaft für Fitbit Premium bei.

Wie immer gilt: Bis zur offiziellen Ankündigung durch den Hersteller sollten alle Informationen als Spekulation gewertet werden, auch wenn die Infos hier doch eine solide Grundlage haben.

Die Sense 2 wird zunächst in folgenden Farben erscheinen:

ArmbandGehäuse
GraphiteGraphite Aluminum
Lunar WhitePlatinum Aluminum
Blue MistPale Gold Aluminum

Bei der Versa 4 kann man zwischen folgenden Farben wählen:

ArmbandGehäuse
BlackGraphite Aluminum
Waterfall BluePlatinum Aluminum
Beet JuiceCopper Rose Aluminum
Pink SandCopper Rose Aluminum

Hinsichtlich der Verfügbarkeit finden sich noch keine verlässlichen Informationen. Immerhin kehrt im September 2022 mit der IFA in Berlin die Messe zurück, deren Rahmen Fitbit gerne zur Ankündigung und Präsentation neuer Produkte genutzt hat. Immerhin enthalten die Einladungen an die Medienvertreter Hinweise auf neue Produkte, die auch auf der IFA zu sehen sein werden.

Profilfoto von Florian
Florian

Ich bin die kreative und schaffende Kraft hinter dieser Seite. Meine Leidenschaft gilt dem Sport und der Technik und was liegt da näher als das eine mit dem anderen zu verbinden und hier über Wearables und Gadgets zu schreiben, die beim Sport hilfreich sind. Und weil ich selbst nur Consumer bin, immer aus den Augen eines wirklichen Nutzers.

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