Fitness Tracker Test

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Fitnessarmband, Puls- & Sportuhren Vergleich 2018

Garmin vivosmart 4 – Fitness Tracker zeigt Leistungsreserven

Garmin vivosmart 4 (Quelle: Garmin)

Garmin vivosmart 4 (Quelle: Garmin)

vivosmart 4 heißt der neue Fitness Tracker, der von Garmin pünktlich zum Start der IFA vorgestellt wurde. Neben der optischen Auffrischung hält das Armband auch eine Reihe von interessanten Funktionen bereit. Die Anzeige von Leistungsreserven des Körpers zählt vielleicht zu den interessantesten.

vivosmart 4 – Features im Überblick

Ein kurzer Blick auf die Features des vivosmart 4 zeigt, dass alle Funktionen des Vorgängers vivosmart 3 beibehalten wurde. Dabei handelt es sich um:

  • Activity Tracking (Schritte, Distanz, Kalorienverbrauch)
  • Stressmessung
  • Bestimmung Körperfitness (VO2max und Fitnessalter)
  • Wasserdicht bis 50 Meter

Neu dazugekommen bzw. stark verbessert sind hingegen:

  • Verbessertes Schlaftracking mit Überwachung des Sauerstoffsättigung des Blutes
  • Body Battery: Einschätzung von Leistungsreserven
  • Senden vordefinierter Antworten bei Benachrichtigungen (nur Android)
  • Akkulaufzeit bis zu 7 Tagen (vivosmart 3: bis zu 5 Tage)

Body Battery – Einblick in das Leistungsvermögen des Körpers

Mit der Funktion „Body Battery“ möchte Garmin einen Einblick in die Leistungsreserven des Körpers gewähren. Der einzelne Wert soll z.B. die Entscheidung erleichtern, ob man nach dem Feierabend noch auf die Piste geht oder den Abend entspannend zuhause ausklingen lässt. So oder so ähnlich, aber ich glaube es ist nachvollziehbar, um was es geht.

Dabei handelt es sich jedoch weniger um eine sportmedizinische Betrachtung, als vielmehr um einen Index der Auskunft darüber geben soll, wie hoch die Belastung durch physischen und psychischen Stress auf der einen Seite und Erholung auf der anderen Seite ist. Anhand dieses Wertes leitet Garmin Tipps und Handlungsempfehlungen ab.

Sauerstoffsättigung im Schlaf

Teil des verbesserten Schlaftrackings, das den Schlaf hinsichtlich der Dauer und der Schlafphasen vermessen kann, ist die Überwachung der Sauerstoffsättigung des Blutes. Garmin hat dem vivosmart 4 einen kleinen Pulsoximeter spendiert, welcher mittels ausgesandtem Licht den SpO2-Wert bestimmen kann. Allerdings nur im Schlaf und auch nur für eine Dauer von max. vier Stunden.

An sich ist die Technologie schon alt und bereits das erste hier getestet Fitnessarmband (Withings Pulse Ox) konnte die Sauerstoffsättigung bestimmen. Am anderen Ende der Skala steht Fitbit, die die Technologie bereits seit einem Jahr in Fitbit Versa und Ionic verbaut, bislang jedoch nicht aktiviert haben. Bis zu einem Test des vivosmart 4 bleibt offen, wie sich die Funktion einordnet und welchen Anspruch sie hat.

Garmin vivosmart 4 - Hellblau/Silber (Quelle: Garmin)

Garmin vivosmart 4 – Hellblau/Silber (Quelle: Garmin)

Ein Touch modisches Accessoire

Mit der Produktreihe vivosport hat Garmin im letzten Jahr die Trennung zwischen Fitnessarmbändern für den Alltag und solchen, die eher auf den Sport abzielen eingeleitet. Von daher verwundert es nicht, dass das vivosmart 4 sich in der optischen Erscheinung vom Sportlichen ein Stück zurücknimmt und durch Rahmenfarben in Silber, Roségold und Anthrazit modisch stärker hervortut.

Verfügbarkeit und Preise

Das vivosmart 4 soll ab September 2018 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 139,99 EUR im Handel erscheinen. Die Variante in Schwarz/Anthrazit wird es in den Größen S/M (Umfang: 122-189 mm) und L (Umfang: 148-215 mm), die Varianten Hellgrau/Silber, Dunkelrot/Roségold und Hellblau/Silber jeweils nur in der Größe S/M.

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