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Misfit Vapor: Smartwatch mit OLED-Touchscreen

Misfit Vapor (Quelle: Misfit)

Misfit Vapor (Quelle: Misfit)

Mit der Misfit Vapor überrascht die US-amerikanische Fossil Group auf der CES 2017 mit einer völlig neuen Smartwatch. Den modischen Fitness Trackern der Marke Misfit, die bislang ohne Display ausgekommen sind, wird nun eine Smartwatch mit Touchscreen und vielen weiteren, für den Sport geeigneten Funktionen zur Seite gestellt. Anders als bisher setzt Fossil jedoch nicht auf Android Wear.

Das Angebot von Misfit umfasste bis vor kurzem ausnahmlos Fitness Tracker, die durch ein formschönes Auftreten überzeugen konnten, dabei jedoch (vielleicht aber auch deswegen) auf ein Display verzichten mussten. Alleinig ein paar kleine LED in einem Gehäuse aus matten Aluminium sorgten für den direkten Informationsaustausch mit dem Nutzer.

Mit der Misfit Phase gesellte sich vor einiger Zeit bereits das erste Modell mit einem Display dazu – jedoch eines der alten Schule: analog mit Ziffernblatt und echten, beweglichen Zeigern.

Hochauslösendes AMOLED-Display

Ganz anders wird sich die Misfit Vapor präsentieren, die über ein helles AMOLED-Display mit leuchtenden Farben verfügt. Das runde 1,39 Zoll große Display löst die Inhalte bei 326 Pixeln pro Zoll (PPI) auf. Das reicht aus, um selbst kleine Informationen gestochen scharf darzustellen.

Dass das Display ein Touchscreen ist, versteht sich von selbst. Das Bedienkonzept erinnert in erster Linie an das der Samsung Gear S2 bzw. S3 erinnert: Die Apps bzw. Funktionen sind als Auswahl kreisförmig angeordnet und können durch Touchgesten (wie damals bei einem Telefon mit Wählscheibe) ausgewählt und durch ein Antippen gestartet werden. Das Verdecken von Inhalten bei der Auswahl durch die eigenen Finger wird so weitestgehend vermieden.

Sportliche Sensoren

Die Misfit Vapor geizt nicht mit Sensoren und integriert neben einem Beschleunigungssensor, einem Höhenmesser und einem Gyroskop auch einen optischen Sensor zur Ermittlung der Herzfrequenz, ein GPS-Empfänger und ein Mikrofon. In welchem Rahmen die Sensoren genutzt werden, steht abschließend nicht zu 100% fest, sie adressieren aber u.a. eben auch die Vermessung sportlicher Aktivitäten.

Vor allem die optische Herzfrequenzmessung und der GPS-Empfänger dürften die Vapor in das Interesse von Sportlern lenken. Zusätzlich ermöglicht die Vapor die drahtlose Wiedergabe von Musik über Bluetooth-Kopfhörer. Von den 4GB Datenspeicher sollte genug übrig bleiben, um den Musikgenuss auch bei langen Workouts sicherzustellen.

Laufzeit von bis zu zwei Tagen

Angetrieben wird die Misfit Vapor von einem Qualcomm® Snapdragon WearTM 2100, einem Prozessor der speziell für die Verwendung in Smartwatches entwickelt wurde.

Mit Bluetooth und WLAN bietet die Vapor zwei gängige Schnittstellen zur Außenwelt. Nicht verwunderlich ist die Akkulaufzeit, die mit bis zu zwei Tagen angegeben ist. Damit kann sich die Vapor in diesem Punkt leider nicht von der Konkurrenz absetzen.

Immerhin wird der Akku am USB-Port mit einer magnetischen Ladeschale geladen.

Wasserdicht bis zu 50 Meter

Das 44mm Gehäuse besteht aus handpolierten, satiniertem Edelstahl und wird in den Farben Jet Black und Rosé Gold erhältlich sein. Der Hersteller verspricht, dass die Smartwatch bis zu 50 Meter wasserdicht ist und so problemlos auch beim Schwimmen getragen werden kann.

Die wechselbaren Armbänder stehen ganz in der Tradition von Misfit zu jedem Anlass ein optisch passendes und ansprechendes Armband zu bieten.

Preise und Verfügbarkeit

Die Misfit Vapor soll im Laufe des Jahres verfügbar sein. Genauere Angaben zum Marktstart gibt es bisher noch nicht. Dafür steht aber schon der Preis von 199 US-Dollar fest, zu dem die Vapor auf misfit.com erhätlich sein wird. Termine für den Start in Deutschland sind folglich ebenso unbekannt, wie der hierzulande geforderte Preis.

Profilfoto von Florian
Florian

Ich bin die kreative und schaffende Kraft hinter dieser Seite. Meine Leidenschaft gilt dem Sport und der Technik und was liegt da näher als das eine mit dem anderen zu verbinden und hier über Wearables und Gadgets zu schreiben, die beim Sport hilfreich sind. Und weil ich selbst nur Consumer bin, immer aus den Augen eines wirklichen Nutzers.

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