Fitness Tracker Test

Beim Thema Fitness-Tracker, Fitnessarmband & Sportuhr die Nr. 1

POLAR M400 – GPS-Fitnessarmband für den Laufsport

Produktfoto – (Quelle: Amazon) *

Das Fitnessarmband POLAR M400 ist ein außerordentlich beliebter sportlicher Begleiter am Handgelenk. Was die Kombination aus GPS-Sportuhr und Fitness Tracker so beliebt macht, soll der folgende Beitrag klären.

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POLAR M400 – Top-Modell im Sport-Segment

POLAR gehört zusammen mit Garmin und Fitbit zu den Platzhirschen, wenn es um Sportuhren und Fitnessarmbänder geht. Um den Kunden die Wahl ein wenig zu erleichtern, unterteilt POLAR seine Produktpalette in die Bereiche Lifestyle, Sport und Pro. Das Fitnessarmband M400 stellt das Top-Modell im Segment Sport dar und richtet sich damit vor allem an ambitionierte Läufer, die ihre Trainingsziele konsequent verfolgen, die Ergebnisse verbessern und Erfolge dokumentieren wollen.

Auch wenn das Fitnessarmband vornehmlich für den Laufsport konzipiert ist, bietet es dennoch die Unterstützung für andere Sportarten, Activity Tracking und Schlafüberwachung.

Lieferumfang

Die M400 wird in zwei Varianten angeboten – mit und ohne Brustgurt zur Messung der Herzfrequenz. Folglich unterscheidet sich auch der Lieferumfang.

  • M400 GPS-Sportuhr
  • USB-Ladekabel mit Micro-USB-Anschluss
  • HR-Brustgurt

Überall-Laden dank Micro-USB-Anschluss

Der Packungsinhalt ist überschaubar, bietet mit dem Micro-USB-Ladekabel aber den ersten Lichtblick, denn nicht wenige Hersteller setzen auf Seiten des Wearables auf proprietäre Anschlüsse. So verfügt man meist genau über dieses eine Kabel, mit dem das Armband geladen werden kann. Nun passiert es häufig, dass man aus dem Haus ist und erst dann feststellt, dass die Akkuladung sich dem Ende neigt. Trägt man das Ladekabel nicht mit sich herum, bietet sich die Chance zum Nachladen erst bei der Rückkehr.

Deutlich einfacher wird es, wenn die Hersteller auf einen Micro-USB-Anschluss zurückgreifen. Dieser wird mittlerweile von nahezu jedem Smartphone, E-Book-Reader oder Tablet verwendet, so dass Kabel reichlich vorhanden sein dürften, um das Gerät am Arbeitsplatz, im Auto oder Zuhause zu laden. Keine Frage – auch die Micro-USB-Anschlüsse haben ihre Nachteile.

POLAR und der M400 gilt hier ein großes Lob, denn auch wenn die Lösung zum Laden eines Armbands sicherlich nicht zu den wesentlichen Kaufargumenten zählt, ist der Vorteil der Standard-USB-Lösung nicht zu unterschätzen. Zwar gestaltet sich das Entfernen der schützenden Gummikappe mit großen Händen als etwas schwierig, aber durchaus machbar.

Nicht täuschen lassen sollte man sich hinsichtlich der Wasserdichtigkeit, die natürlich in engem Zusammenhang zum USB-Port steht. Die M400 ist wasserfest, so dass Schweiß, Duschen und auch mal ein heftiger Regenguss für keine Probleme sorgen. Zum Schwimmen und Tauchen ist sie am Ende aber doch nicht geeignet.

Aussehen und Tragekomfort

Die POLAR M400 wird nicht nur mit oder ohne Brustgurt angeboten, sondern auch in unterschiedlichen Farbvarianten. Zur Auswahl stehen Schwarz, Weiß, Pink und Blau. Allen Varianten gleich ist das Auftreten des Fitnessarmbands: Die M400 ist eine präsente Sportuhr mit einem großen Display. Der Uhrenkörper geht in fließender Form in das Armband über und wirkt dadurch ein wenig schlanker. Ob man damit im Alltag einen Schönheitspreis gewinnt, muss jeder selbst entscheiden. Als Fitnessarmband bzw. Sportuhr ist die Optik völlig in Ordnung und im Alltag zeigt sich das Armband einfach mit einem gewissen Etwas.

POLAR M400 (Bildquelle: www.polar.com)

POLAR M400 (Bildquelle: www.polar.com)

Das weiche, samtartige Material des Armbands sorgt für einen tollen Tragekomfort. Der klassische Verschluss mit Dorn sorgt für sicheren Halt in jeder Situation. Die Verwendung von rostfreiem Stahl ist nicht nur Merkmal der guten Materialwahl, sondern verhindert auch allergische Hautreaktionen. Das Fehlen des optischen Sensors zur Pulsmessung hat auch seine Vorteile. So kann das Fitnessarmband so eng oder locker getragen werden, wie es die persönlichen Vorlieben zulassen.

Auf der Rückseite der Uhr befindet sich der USB-Asnchluss, der durch eine kleine Abdeckung aus Kunststoff vor Schmutz und Feuchtigkeit geschützt ist.

Da das Display nicht auf Berührung reagiert, sorgen zwei Knöpfe auf der linken und drei Knöpfe auf der rechten Seite für das notwendige Maß an Interaktionsmöglichkeiten.

Display

Das Display gehört sicherlich zu den Highlights des M400. Das liegt weniger an der eher geringen Auflösung von 128×128 Pixeln, als vielmehr an der kontrastreichen Darstellung in Schwarz/Weiß und der Art und Weise, wie die Informationen dargestellt werden. Auf den ersten Blick wirken die Ziffern sehr groß und klobig. Ein bisschen, als ob man nicht genau wüsste, wie man den Platz des Display möglichst sinnvoll ausnutzen kann.

Ganz anders nimmt man diese Darstellung wahr, wenn man mit dem Fitnessarmband unterwegs ist. Dann nämlich sind Armband und Kopf in Bewegung und um die Informationen auf dem Display schnell zu erfassen, eignen sich nunmal große Ziffern. Auch wenn man sicherlich mehr an Daten angezeigt bekäme, ist dies doch in vielen Fällen nicht sinnvoll. Die Reduktion auf das Wesentliche ist hier von großem Vorteil.

Funktionsumfang

Der große Funktionsumfang der POLAR M400 macht den Anspruch auf das Top-Modell im Sport-Segment deutlich. Sie nur auf einen gut ausgestatteten Fitness Tracker zu reduzieren, käme der M400 nicht gerecht. Die M400 ist eine vollwertige Sportuhr, die neben dem Activity Tracking vor allem den Laufsport in besonderer Weise unterstützt.

Grundfunktionen

Schaut man zunächst auf die ganz profanen Funktionen des M400, präsentiert sich eine Sportuhr mit Activity Tracking, die die Anzahl der Schritte, die zurückgelegte Distanz und den Kalorienverbrauch ermittelt bzw. aus der Anzahl der Schritte und ein paar Angaben zu Geschlecht, Alter und Statur ableitet. Ebenso gehört die Überwachung des Schlafs zu den Grundfunktionen des M400. Da alles ist keine Raketentechnologie und das M400 erfüllt seine Aufgabe in diesem Aspekt genauso gut (oder schlecht) wie andere Fitnessarmbänder dieses Preissegments.

Interessanter machen das M400 da schon der integrierte GPS-Empfänger, der mit Hilfe von AssistNow das GPS-Signal besonders schnell findet. Wer nicht ständig sein Smartphone hervorkramen möchte, der freut sich über die Möglichkeit Ereignisse und Nachrichten des Smartphones auf dem kleines Displays des M400 anzeigen zu lassen.

Feedback liefert das Fitnessarmband in visueller und auditiver Form. Die Lautstärke kann dabei in drei Stufen geregelt bzw. abgeschaltet werden.

Lauf- und Fitnessfunktionen

Ein besonderes Augenmerk hat POLAR auf erweiterte Funktionen für Fitness und den Laufsport gelegt. Kurzum – es sind mehr Funktionen, als hier sinnvoll aufgeführt werden können. Ein paar stechen dennoch besonders hervor. Dazu zählt die Berücksichtigung von Herzfrequenzzonen beim Training, die Zurück-zum-Start-Funktion, die Schätzung der Zielzeit, die Auto-Start- / Auto-Stop-Automatik, sowie die Definition von Trainingszielen.

Deutlich, dass die M400 im Laufsport zuhause ist. Dennoch eignet sich die Sportuhr natürlich auch für andere Sportarten, auch wenn dann auf das ein oder andere Feature verzichtet werden muss.

Smart Coaching

Das Smart Coaching ist das softwareseitige Funktionsangebot zur Dokumentation und Steigerung der eigenen Leistung und umfasst eine Reihe nützlicher Funktionen.

POLAR Flow Web (Bildquelle: www.polar.com)

POLAR Flow Web (Bildquelle: www.polar.com)

Mit dem Fitness Test ermittelt POLAR innerhalb von 5 Minuten die sportliche Verfassung des Nutzers – und das ohne körperliche Anstrengung. In sinnvollen Abständen und dem notwendigen Training wiederholt, zeigt der OwnIndex die Verbesserung der Fitness an.

Der Running Index vermittelt z.B. auf einfache und verständliche Art und Weise, wie schnell bei welcher Anstrengung ein Lauf absolviert wurde. Herzfrequenz und GPS dienen der Bestimmung. So muss nur eine Zahl verglichen werden, um einen Trainingserfolg festzustellen.

Selbst beim Training für ein bestimmtes Ziel (z.B. eine Distanz) kann POLAR mit seiner Software unterstützen und Laufpläne erstellen, die die Zielerreichung vereinfachen sollen.

Bedienung

Die M400 verfügt über kein Touchscreen und wird über fünf Knöpfe bedient, die an den beiden Seiten des Gehäuses verteilt liegen. Mit den drei Knöpfen auf der rechten Seite kann man durch die einzelnen Menüpunkte navigieren und diese anwählen. Die beiden Knöpfe auf der linken Seite dienen der Hintergrundbeleuchtung des Display, der Aktivierung/Deaktivierung der Tastensperre bzw. dem Zurückspringen in der Navigation.

Auch wenn in Zeiten von Touchscreen fünf Knöpfe für eine Uhr viel erscheinen, hat man sich schnell an den Umgang mit dem Gerät gewöhnt. Der Aufbau der Menüs ist logisch und mit ein bisschen Entdeckertum braucht es die Anleitung nicht zwingend, um den Funktionsumfang des Fitnessarmbands zu erkunden.

Synchronisierung

POLAR Flow App (Bildquelle: www.polar.com)

POLAR Flow App (Bildquelle: www.polar.com)

Die Synchronisierung der Daten mit POLAR Flow Web erfolgt über den PC/Mac und das mitgelieferte USB-Kabel. Drahtlos können die Daten per Bluetooth Smart an die POLAR Flow App übertragen werden. Sowohl die Software für den PC/Mac (Download), als auch für Android (Google Play) oder iOS (App Store) sind kostenlos erhältlich. Natürlich braucht es aber wieder ein Benutzerprofil und die Daten werden in die Cloud übertragen. Dafür sind sie dann auch auf allen Endgeräten abrufbar.

Akkulaufzeit

In Abhängigkeit der aktivierten Funktionen ist die Akkulaufzeit der M400 unterschiedlich. Wenn das Fitnessarmband ausschließlich zur Anzeige der Uhrzeit und zum Tracken der täglichen Aktivitäten (Schritte, Kalorien, Distanz) genutzt wird, dann beträgt die Betriebszeit bis zu 30 Tage. Anders sieht es aus, wenn das Armband mit GPS und dem HR-Brustgurt betrieben wird. Dann sinkt die Akkulaufzeit auf max. 8 Stunden.

Dahle 560

Polar M400 - Factsheet

Hersteller:Polar
Erscheinungsdatum:Q3/2014
UVP:159,90 €
 
Activity Tracking:
GPS-Empfänger:
Pulsmessung:
Benachrichtigungen:
ANT+:
Funktionsumfang: (35%)
83 / 100
Display & Haptik: (20%)
80 / 100
Akkulaufzeit: (25%)
80 / 100
Preis-Leistung: (20%)
80 / 100
Gesamt:
81 / 100
Vorteile
Nachteile
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