Fitness Tracker Test

Fitnessarmband, Puls- & Sportuhren Vergleich 2019

Samsung Galaxy Watch Active

Mit der Galaxy Watch Active hat Samsung im Rahmen des Unfolding Events im Februar 2019 einen neuen Fitness Tracker vorgestellt. Die besonderen Merkmale sind sein ansprechendes Design und ein Funktionsumfang, der ihn seicht in Richtung Smartwatch drückt.

Samsung Galaxy Watch Active

Samsung Galaxy Watch Active

Mit der Samsung Gear Sport verfügt Samsung bereits über eine Fitnessarmband, welches klar dem Sportbereich zugeschrieben werden muss. Mit der Galaxy Watch Active folgt ein Wearable, dass sich im sportlichen Umfeld ebenfalls wohlfühlen dürfte, jedoch kleiner und mit 25 Gramm nur noch halb so schwer ausfällt. Es schließt die Lücke zwischen Sportuhr und Smartwatch.

Kleineres Display ohne Lünette

Das Always-On Display schrumpft im Vergleich zur Gear Sport im Durchmesser von 30,2 mm auf 28,1 mm, löst aber weiterhin mit 360 x 360 Pixeln auf. Die Pixeldichte ist damit hoch genug, um selbst kleine Informationen problemlos abzulesen. Gorilla Glas von Corning soll dem OLED-Display ausreichend Schutz vor Stößen und Kratzern bieten.

Galaxy Watch Active (Quelle: Samsung)

Galaxy Watch Active (Quelle: Samsung)

Samsung spendiert der Galaxy Watch Active eine Oberfläche im neuen „One UI“-Konzept, das die Nutzererfahrung in den Mittelpunkt stellt und die Bedienbarkeit verbessern soll.

Vielleicht ist auch vor diesem Hintergrund der Verzicht auf die Lünette zu sehen, die bei den Samsung Smartwatches noch zentrales Bedienelement ist und bei der Galaxy Watch Active fehlt. Gesteuert wird sie über das Touchdisplay und die beiden seitlich angebrachten Knöpfe.

Galaxy Watch Active (Quelle: Samsung)

Galaxy Watch Active (Quelle: Samsung)

Der 230 mAh leistungsfähige Akku soll bis zu 45 Stunden Laufzeit sorgen. Beim Einsatz von GPS und Co. stößt der Akku deutlich schneller an seine Grenzen. Geladen wird die Uhr kabellos. Eine entsprechende Ladefläche liegt dem Produkt bei.

K(l)eine Überraschungen beim Funktionsumfang

Trotz der kleineren Ausmaße muss man bei der Galaxy Watch Active auf wenig verzichten. Das Produkt verfügt über einen optischen Sensor zur Messung des Puls und des Stressniveaus. So kann die Uhr bei außergewöhnlichen Belastungen informieren und zu einer Verschnaufpause motivieren – im Alltag, wie beim Sport.

Die Messung der Herzfrequenz ist es auch, die das unterteilen des Schlafs in vier Phasen (Wachphasen, Phasen leichten und tiefen Schlafs, REM-Phase) zulässt.

Zur genauen Aufzeichnung von Streckenverlauf, Höhenprofil und Tempo kann die Galaxy Watch Active auf einen integrierten GPS-Empfänger zurückgreifen, der sich auch mit GLONASS, Beidou und Galileo versteht. Das Mitführen eines Smartphones ist nicht notwendig.

Neuland betritt die Galaxy Watch Active beim Messen des Blutdrucks, das ebenfalls über den rückseitig angebrachten, optischen Sensor erfolgt. Wearables mit dieser Funktion sind bislang eher selten.

Für einen Fitness Tracker ebenfalls ungewöhnlich ist das verbaute Mikrofon, das Sprachbefehle über Samsungs Assistenten Bixby entgegennimmt und z.B. Anrufe tätigen und Textnachrichten erstellen kann. Auch wenn das Smartphone dafür selbst nicht in die Hände genommen werden muss, in Reichweite muss es sich dennoch befinden.

Zur Aufzeichnung von Aktivitäten kann die vorinstallierte Samsung Health App, aber auch eine Reihe weiterer Apps (z.B. Strava und Under Armour) genutzt werden.

Verfügbarkeit und Preise

Samsung zeigt, dass sportliche Produkte nicht zwingend wie Sportuhren aussehen müssen. Die Galaxy Watch Active kann beim Hersteller aktuell in 32 Farbvarianten (4 Gehäuse- und 8 Armbandfarben) für die UVP von 249 EUR vorbestellt werden.

Die Geräte sollen ab März 2019 erhältlich sein.

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1 Kommentar

  1. KaWa Antworten

    Ich habe die Uhr seit einer Woche. Vorher hatte ich die Fitbit. Mir geht es hauptsächlich um die Schritte, in zweiter Linie um Kalorien. Ich finde, dass die Schritte bei der Samsung Watch vergleichbar sind mit der Fitbit. Ich habe für einen längeren Spaziergang beide Uhren getragen und die Fitbit zählte grade mal 158 Schritte mehr. Ich finde es angenehm, dass die Samsung nicht so sensibel auf Bewegungen reagiert und erst einen Schritt erfasst, wenn die Bewegung etwas „energischer“ ist.

    Enttäuscht bin ich über die Darstellung der Kalorien. Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit Kalorien und weiß, dass ich 2000 – 2500 Kalorien verbrauche und die Fitbit hat dies immer sehr gut wiedergespiegelt. Die Samsung Watch erfasst nur den Grundumsatz und die sportlichen Aktivitäten. Alles andere wird nicht berücksichtigt. Das finde ich sehr schade und der angezeigte Kalorienverbrauch ist demnach nicht realistisch.

    Das Problem scheinen einige zu haben. Ich hoffe, dass Samsung dies noch behebt, denn die Uhr ist total schick und erfüllt sonst alle Kriterien.

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