Fitness Tracker Test 2026
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Amazfit Active 3 Premium – GPS-Sportuhr für Laufeinsteiger vorgestellt

Keine drei Monate hat Amazfit seit dem Launch der Active Max verstreichen lassen, schon lässt der chinesische Hersteller mit der Amazfit Active 3 Premium die nächste Generation der mittelpreisigen Sportuhren folgen. Diese soll sich dank KI-Coach, diverser Trainingspläne, Berechnung der Laktatschwelle und Tracking der Sportschuh-Nutzung insbesondere an Laufanfänger richten.
Amazfit Active 3 Premium in den Farben Apex Silver, Atlas Blue und Aero White | Quelle: Amazfit

Amazfit Active 3 Premium in den Farben Apex Silver, Atlas Blue und Aero White | Quelle: Amazfit

Amazfit führt aktuell eine Handvoll verschiedener Produktserien in seinem Portfolio. Während sich die Modelle der Active-Reihe vor allem an sportlich orientierte Nutzer richten, zielen die Modelle der Balance-Reihe eher auf den Lifestyle-Bereich und Modelle der T-Rex-Reihe abenteuerliche Outdoor-Aktivitäten ab. Mit der Active 3 Premium bringt Amazfit nun eine weitere Sportuhr in der Preisklasse unter 200 Euro auf den Markt. Wie schon bei den Modellen der letzten Generation versucht der Hersteller dabei, möglichst viele Trainings- und Analysefunktionen in eine vergleichsweise günstige Uhr zu packen.

Smarte Sportuhr mit sinnvollem Funktionsumfang

Amazfit erfindet die Active 3 Premium dabei nicht gänzlich neu, sondern bedient sich vornehmlich aus dem Funktionsangebot der Modelle des letzten Jahres. In Folge bietet die Uhr nicht nur die Möglichkeit 170+ sportliche Aktivitäten zu tracken, sondern ermöglicht die Nutzung von

  • kostenlosen Offline-Karten
  • Turn-by-Turn Navigation
  • Punkt-zu-Punkt Routenplanung
  • Suche nach Points of Interest (z.B. Tankstellen, Einkaufsmärkte, Apotheken)
  • Routenneuberechnung

Das an sich sind in meinen Augen für eine Uhr in der Preisklasse bis 200 Euro ziemlich coole Funktionen, die mit Abstrichen auch gut funktionieren (siehe Testbericht der T-Rex 3 Pro). Ergänzt wird das Angebot durch strukturierte Trainingspläne, die sich am Trainings- und Fitnessniveau orientieren und nicht nur der allgemeinen Fitness dienen, sondern an Distanzen, z.B. 5, 10 oder 15 Kilometer heranführen.

Zahlreiche Metriken zur Trainingsanalyse und -steuerung

Nach dem Training stehen zahlreiche Metriken zur Auswertung zur Verfügung.

Neu dabei ist die Berechnung der Laktatschwelle, also jener Leistungsgrenze, bei der Bildung und Abbau von Laktat im Gleichgewicht sind. Auf dieser Grundlage lässt sich die Trainingsintensität gezielt knapp unterhalb dieser Schwelle ausrichten, um die Ausdauer möglichst effektiv zu steigern.

Danebst finden sich Kennzahlen wie z.B.

  • VO2max
  • Training-Stress-Balance
  • Trainingsbelastung
  • Trainingseffekt
  • Echtzeitleistung
  • Bodenkontaktzeit

Einen Blick auf die Gesamtphysiologie sollen die Metriken BioTracker und RestoreIQ erlauben. Dazu bedient sich Amazfit der Werte, wie z.B.

  • Herzfrequenz
  • Herzfrequenzvariabilität
  • Blutsauerstoffsättigung
  • Stressniveau
  • Schlafdauer und -phasen

Wer auch gerne die Abnutzung seiner Sportschuhe im Blick behalten möchte, findet nunmehr die Möglichkeit in der Zepp App. Dahinter steht die Motivation Verletzungen oder Schmerzen durch unzureichende Dämpfung zu verhindern.

Für das kontaktlose Bezahlen unterwegs verfügt die Active 3 Premium über einen NFC-Chip. Da die direkte Anbindung von Banken hierzulande zu wünschen übrig lässt (nicht nur bei Amazfit) bedient sich der Uhr der Unterstützung von Curve.

Auch auf Seiten der Hardware orientiert sich die Active 3 Premium an bestehenden Modellen, vor allem an der erst zur Jahreswende erschienenen Active Max: Das Display ist mit 1,32″ Display zwar etwas kleiner, ist aber ebenfalls mit Saphirglas geschützt und leuchtet bis max. 3.000 Nits hell. Aufgrund des kleineren Display fallen auch die Maße der Active 3 Premium mit 45 × 45 × 11 mm ein bisschen geringer aus. Mit 466 x 466 Pixel erreicht die Active 3 Premium die gleiche Pixeldichte von 325 PPI wie die Active Max.

Deutlich kleiner fällt allerdings der Akku aus. Dieser ist mit 365 mAh fast 45 Prozent kleiner, soll bei typischer Nutzung aber immer noch 12 Tage durchhalten. Bei intensiver Nutzung versorgt der Akku die Uhr bis zu 7 Tage mit Strom, bei aktiviertem Always-On-Display muss die Uhr nach 4 Tagen wieder geladen werden.

Wer die fünf Satellitensysteme zur Standortaufzeichnung nutzt, kann auf eine Laufzeit von bis zu 24 Stunden hoffen. Auf Dual-Band-GPS muss bei der Active 3 Premium allerdings verzichtet werden. Unter freiem ud ungestörtem Blick in den Himmel, fällt der Verzicht wenig auf. In herausfordernden Situationen (z.B. Berge, dichte Bewaldung, enge Straßenschluchten) zeigen Modelle mit Dual-Band-GPS in der Regel die bessere Leistung.

Verfügbarkeit und Preise

Die Amazfit Active 3 Premium ist ab sofort für eine UVP von 169,99 € im Handel erhältlich. Angeboten wird die Sportuhr in den Farben

  • Apex Silver (Uhr in silber mit schwarzem Armband)
  • Atlas Blue (Uhr in silber-blau mit blauem Armband)
  • Aero White (Uhr in silber-weiß mit weißem Armband)

Amazfit Active 3 Premium - Fakten

1,32 Zoll
AMOLED
466 × 466 Pixel
353 PPI
max. 3.000 Nits
45,0 × 45,0 × 11,0 mm
38 g (ohne Armband)
55 g (mit Armband)
Funktionen
Display / Bedienung
Akkulaufzeit
Gesamt

Bewertung

Funktionsumfang

Aktivität Gesundheit Sport Smarte Funktionen Konnektivität Standort Musik 100 75 89 83 50 75 20
  • Funktionen

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  • Sportprogramme / -funktionen

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  • Sensoren

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  • Ortungsdienste

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  • Konnektivität

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  • Sonstiges

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Florian

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