Amazfit Cheetah Pro 2 – Leak verrät erste Details zur neuen Sportuhr
Amazfit gehört mittlerweile zu den Herstellern, die zusammen mit Garmin wohl das größte Sortiment an Wearables am Markt anbieten. Vor diesem Hintergrund verwundert es wenig, dass im Zuge der Produktpflege regelmäßig neue Modelle erscheinen.
Einordnung in die Produktstrategie
Nachdem im letzten Jahr vornehmlich die Balance- und T-Rex-Reihe aktualisiert wurden und in diesem Jahr bereits die Active-Reihe Zuwachs erhalten hat, verdichten sich nun die Hinweise, dass als Nächstes mit einem Nachfolger der Amazfit Cheetah Pro zu rechnen ist. Diese wurde erstmals im September 2023 vorgestellt.
Design und erste Details
Neben den Videos, in denen die Uhr selbst oder benannt in der App immer wieder kurz auftaucht, hat offenbar Roland Quandt Zugriff auf Pressebilder erhalten. Die auf Bluesky veröffentlichten Bilder zeigen eine Sportuhr, die
- in groben Zügen der Amazfit Active Max folgt
- vier Knöpfe bietet und auf eine Krone verzichtet
- Öffnungen für Lautsprecher und Mikrofon aufweist
- voraussichtlich für rund 459 € erhältlich sein wird
Sollten die Pressebilder halbwegs zutreffend sein, lassen sich die Maße der Uhr grob abschätzen:
- Uhrenkörper: 48 × 48 × k. A. mm
- Armbandbreite: 20 mm
Damit wäre die Cheetah Pro 2 prinzipiell genauso groß wie ihr Vorgänger. Die recht wuchtige Bauweise lässt auf einen vergleichsweise großen Akku und entsprechend hohe Laufzeiten schließen.
Sensorik und mögliche Funktionen
Auf der Rückseite scheint derselbe PPG-Sensor verbaut zu sein, der bereits in den letzten Modellen (T-Rex 3 Pro, Balance 2, Active Max) zum Einsatz kam. Die an anderer Stelle erwähnte Steigerung der Sensoranzahl trifft meines Erachtens nur im direkten Vergleich mit dem inzwischen knapp drei Jahre alten Vorgänger zu.
Einen Metallring um den Sensor kann ich nicht erkennen. Zwar ist es grundsätzlich möglich, dass Amazfit eine EKG-Funktion integriert, jedoch halte ich das derzeit für eher unwahrscheinlich. Angesichts der langen Vorlaufzeiten dürfte selbst bei Angebot eines solchen Features eine medizinische Zulassung noch in weiter Ferne liegen.
Display und Software-Features
In dieser Produktklasse wird Amazfit sich vermutlich nicht nehmen lassen, ein AMOLED-Display mit bis zu 3.000 Nits Helligkeit zu verbauen.
Das Watchface deutet zudem darauf hin, dass die Uhr das kürzlich eingeführte Feature zur Bestimmung der Laktatschwelle sowie zur Ermittlung des passenden Tempos unterstützt.
Preis und Ausblick
Der kolportierte Preis, der offenbar in Richtung 500 € tendiert, überrascht etwas. Zwar bewegen sich vergleichbare Modelle von Garmin in einem ähnlichen Bereich, dennoch müsste Amazfit der Cheetah Pro 2 einige zusätzliche Features spendieren, um den Aufpreis von rund 160 € gegenüber dem Einführungspreis von 299 € der Cheetah Pro zu rechtfertigen.
Es bleibt auf jeden Fall spannend. Und so überraschend, wie Amazfit seine Produkte manchmal auf den Markt bringt, würde es mich nicht wundern, wenn wir bereits bis Mitte Mai erste offizielle Informationen erhalten.




