Fitness Tracker Test

Fitness-Tracker, Fitnessarmband, Puls- & Sportuhren Vergleich 2017

Garmin vivoactive

Produktfoto Garmin vivoactive

Garmin vivoactive
(Quelle: Amazon)*

Vivoactive ist der Name des jüngsten Sprosses im Portfolio der Fitness-Tracker des schweizer Unternehmens Garmin. Lange hat die Markteinführung auf sich warten lassen und seit der letzten Märzwoche ist das Fitnessarmband endlich in den Farben Schwarz und Weiß verfügbar.

Gar nicht so leicht fällt hingegen die Einordnung des Produkt, denn sie ist sowohl vollwertige Sportuhr, als auch Smartwatch und Fitness Tracker.

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Fitness Tracker, Sportuhr mit GPS oder Smartwatch?

In der Regel fällt die Einordnung der hier vorgestellten Produkte ziemlich einfach. Eine krasse Ausnahme bildet da das Fitnessarmband vivoactive, denn es vereint die klassischen Funktionen eines Fitness-Trackers, bedient sich der GPS-Unterstützung hochwertiger Sportuhren und erinnert durch clevere Funktionen und die Erweiterbarkeit an eine Smartwatch.

Am leichtesten lässt sich die Frage nach dem „Was ist die vivoactive eigentlich?“ mit einem „Von allem etwas“ beantworten.

Lieferumfang

Die Garmin vivoactive ist je nach Farbe der Uhr in einer schwarzen bzw. weißen Verpackung im Handel zu finden, auf deren Vorderseite das Produkt großflächig abgedruckt ist. Von der Größe erinnert die Verpackung ein wenig an eine Smartphone-Verpackung.

Im Lieferumfang der vivoactive befinden sich:

  • vivoactive Fitness-Tracker
  • USB-Kabel mit Docking-Station
  • Kurzanleitung/Garantiekarte

Dem hochwertigen Anspruch des Fitness-Trackers wird die Verpackung nicht ganz gerecht, aber wie es auch bei anderen Produkten ist, landet die Verpackung in der Regel im Schrank oder im Müll, so dass es gar nicht notwendig ist, das Produkt in einer hochwertigen Verpackung anzubieten, die am Ende außer den Extra-Kosten keinen Nutzen mit sich bringt.

Aussehen und Tragekomfort

Es gibt drei Dinge, welche bei der ersten Sichtung der vivoactive sofort auffallen. Das ist zum einen das auffällig große und quadratische Display der Uhr. Als zweites staunt man über die geringe Dicke des Fitness-Trackers und freut sich drittens, dass die Uhr zusammen mit dem Armband nur 38 Gramm auf die Waage bringt.

Weniger auffällig sind die beiden silbernen Knöpfe an beiden Seite der Tracking-Einheit, mit denen Funktionen des Fitness-Trackers aufgerufen werden können. Was durch Drücken der Knöpfe nicht erreicht werden kann, erledigt man über den guten Touchscreen.

Keine Frage, die vivoactive ist mit Maßen von 44x39x8mm kein kleiner Fitness-Tracker und auch das Armband trägt mit knapp 30mm Breite nicht dezent auf. Durch ihre flache Form wirkt sie jedoch am Handgelenk nicht klobig, ein stylisches Accessoire wird sie gerade am Handgelenk einer Frau dennoch nicht. Zu groß und auffällig eckig ist sie in ihrer Form.

In die Katgeorie der Lifestyle-Produkte gehört die vivoactive sicherlich nicht, was vielleicht auch dadurch unterstrichen wird, dass sie nur in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich ist. Die Modelle vivosmart und vivofit haben da schon mehr zu bieten.

Trotz der Größe der Tracking-Einheit fällt die Smartwatch beim Tragen nicht unangenehm auf und das breite und flexible Armband sorgt für einen angenehmen Tragekomfort. Die Dornen-Schließe des Armband lässt keine Zweifel aufkommen, dass das Armband auch bei sportlicher Betätigung an Ort und Stelle bleibt.

Wechselarmbänder in unterschiedlichen Farben und Materialien werden direkt von Garmin angeboten und bieten eine Möglichkeit, den sportlichen Look durch ein gediegeneres Aussehen zu tauschen. Die Armbänder aus Leder sind in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich. Die Armbänder aus Silikon hingegen gibt es in den Farben Schwarz, Weiß, Grau, Rot, Blau, Lila und Pink. Jedes Wechselarmband wird mit zwei Federstiften und dem passenden Werkzeug zum Wechseln des Armband geliefert.

Ein kurzer Blick auf die Rückseite der Sportuhr zeigt die vier kleinen Kontakte, die für das Laden (und Synchronisieren) notwendig sind.

vivoactive als Fitness-Tracker

Richtet man den Blick auf die unterschiedlichen Funktionen der vivoactive stellt man fest, dass es sich um einen vollwertigen Fitness Tracker handelt. Das ist in sofern ungewöhnlich, weil Sportuhren in der Regel diese Funktionen nicht zu bieten haben.

Das Gerät zeichnet zuverlässig die Anzahl der Schritte im Vergleich zum Tagessoll auf. Dabei scheint die Erkennung der Bewegungen im Vergleich zur Konkurrenz gut abgestimmt zu sein, denn nur selten lässt sich die Schrittzählung aus dem Takt bringen bzw. überlisten.

Die verbrannten Kalorien werden basierend auf den Angaben zur Person und der ermittelten Anzahl an Schritten berechnet. Da die vivoactive über einen integrierten GPS-Empfänger verfügt, stehen Werte für Geschwindigkeit und zurückgelegte Strecke mit reellen Werten zur Verfügung. Andere Fitness Tracker greifen hier gerne auf Durchschnittswerte zurück, so dass gemittelter und tatsächlich geleisteter Wert oftmals auseinander liegen.

Die Tagesziele lassen sich selbst definieren und werden durch die Software angepasst, sobald ein Tagesziel erreicht wurde. Die vivoactive lernt so aus den Erfolgen und setzt die Messlatte immer ein bisschen höher. Das steigert letztendlich die Leistung.

Roter Balken mahnt zur Bewegung

Garmin vivoactive - Aktivitätsbalken Quelle: www.garmin.de

Garmin vivoactive – Aktivitätsbalken
Quelle: www.garmin.de

Damit man das Tagesziel nicht verpasst, meldet sich das Fitnessarmband immer dann, wenn der Träger zu lange passiv geblieben ist. Dazu nutzt Garmin den roten Balken, der von den anderen Fitness-Trackern vivofit und vivofit 2 bekannt ist.

Ein kurzes Vibrieren sorgt für ein haptisches Feedback und nach einer kurzes Runde durch das Büro hat sich der rote Balken auch wieder zurückgezogen.

Armband wacht über den Schlaf

Zum guten Ton bei hochwertigen Fitness Trackern zählt mittlerweile das Aufzeichnen der Schlafphasen anhand der Bewegungen im Schlaf. Unerlässlich dabei ist, die Uhr auch während der Nacht zu tragen, denn nur so können die Bewegungen des Nutzers erkannt werden.

Musste das Armband bis vor kurzem noch vor dem Schlafen in den Schlafmodus versetzt werden, erkennt die vivoactive dank eines Firmware-Updates die Bettruhe jetzt automatisch. Nach der Synchronisation können Schlafdauer und Tiefe des Schlafs abgelesen werden.

Im Gegensatz zu anderen Herstellern versucht Garmin aber nicht Phasen tiefen Schlafs von Phasen leichten Schlafs zu unterscheiden und die Bewegungen einzuordnen, sondern trägt die Aktivität von niedrig bis hoch einfach über die Zeit auf.

Sanftes Wecken per Vibration

Den Anwender kann die vivoactive mit einem stillen Alarm durch Vibration wecken oder an einen Termin erinnern. Ein solch stiller Alarm hat den Vorteil, dass der Anwender informiert wird, dass Umfeld in der Regel davon aber nicht mitbekommt. So kann z.B. der Partner weiterschlafen, während man selbst leise durch das Armband geweckt wurde.

vivoactive als Sportuhr

Für einen Fitness Tracker kann das Produkt von Garmin einfach zu viel. Schaut man ein bisschen genauer hin, stellt man fest, dass viele Funktionen von Sportuhren vom gleichen Hersteller entliehen sind.

Standortbestimmung per GPS

Garmin unterstützt mit der vivoactive explizit die Sportarten Laufen, Radfahren, Schwimmen und Golf. Besonders positiv kommt den Sportarten der integrierte GPS-Empfänger zugute. Durch die Standortbestimmtung per Satellit lassen sich zurückgelegte Distanz, überwundene Höhenmeter und die Geschwindigkeit deutlich genauer erfassen. Für die Sportart Golf bietet Garmin integrierte Golfplatzkarten und der GPS-Empfänger sorgt für Orientierung.

Damit bietet Garmin eines der wenigen Fitness-Tracking-Produkte, das auf diese Technologie zurückgreifen und dem Anwender einen deutlichen Mehrwert bietet kann.

ANT+ Schnittstelle

Für ambitionierte Sportler ist vor allem die ANT+ Schnittstelle von Interesse, die die Kopplung mit weiteren elektronischen Sportartikeln (z.B. Pulsgurte, Fahrradcomputer/-sensoren, usw.) zulässt und die Uhr zur Informationszentrale erhebt.

Im Gegensatz zu Bluetooth Smart, das nur mit einem weiteren Gerät zeitgleich gekoppelt sein kann, können über ANT+ mehrere Geräte miteinander verbunden werden.

Konfigurierbare Anzeige

Um die Vielfalt der ermittelten Daten sinnvoll anzuzeigen, lassen sich Sichten definieren. Jede Sicht umfasst dabei bestimmte Messwerte die angezeigt werden sollen.

Die Funktion ermöglicht somit die gewünschten Informationen möglichst schnell von der Uhr abzulesen. Da nicht beliebig viele Infos auf eine dieser Sichten passt, lassen sich mehrere davon anlegen, die gewechselt werden können. Das ganze erfolgt per Wischen auf dem kleinen, aber ausreichend großen Touchdisplay.

vivoactive als Smartwatch

Was die Uhr für viele interessant machen dürfte ist die Möglichkeit der Kopplung mit dem Smartphone. So können Anwendungen (z.B. MP3-Player) auf dem Smartphone über den Touchscreen der Uhr ferngesteuert werden. Gleichzeitig informiert das Smartphone das Armband über eingehende Benachrichtigungen. Ein sanftes Vibrieren meldet dem Anwender, dass neue Benachrichtigungen (z.B. SMS, Anrufe, E-Mails, Nachrichten aus Sozialen Netzwerken) auf dem Smartphone vorliegen und zeigt die wesentlichen Informationen dazu auf dem Display an. Ein Griff zum Smartphone wird dadurch überflüssig.

Wer sein Smartphone verlegt hat, der wird Gefallen an der „Find my Phone“-Funktion finden, die das Smartphone klingeln lässt und so das Auffinden erleichtert.

Über den Garmin IQ Connect Store bietet der Hersteller kostenfreie Apps und Widgets an, die auf dem Fitnessarmband installiert werden können. Weitere Funktionen und die Unterstützung weiterer Sportarten steht damit nichts im Wege.

Display

Ein besonderes Highlight ist das Display der vivoactive, denn in der Regel kann das LCD-Display bei Tageslicht ohne Hintergrundbeleuchtung ablesen werden. Ist das Umgebungslicht zu gering, kann durch kurzes Drücken des linken Knopfes am Gehäuse die Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet werden. Nach kurzer Zeit schaltet sich die Beleuchtung wieder aus. Das spart Strom, ermöglicht in der Regel aber dennoch den Zugriff auf benötigte Informationen ohne den Akku übermäßig zu belasten.

Mit 205×148 Pixeln in Farbe löst das Display ausreichend fein auf, so dass auch kleine Piktogramme und Informationen dargestellt und gut abgelesen werden können.

Bedienung

Das Bedienungskonzept der vivoactive könnte einfacher nicht sein. Der Knopf am linken Gehäuserand schaltet bei langem Drücken den Fitness-Tracker ein und aus oder aktiviert bei kurzem Druck für einen Moment die Hintergrundbeleuchtung.

Der Knopf am rechten Gehäuserand startet und stoppt Aktivitäten bzw. führt zu den Einstellungen der Uhr. Alle restlichen Funktionen werden über das Touchdisplay aufgerufen. Das funktioniert bei der kleinen Größe erstaunlich gut. Die Menüs hingegen können komplex werden.

Synchronisierung

Um die erfassten Daten auswerten zu können, muss die vivoactive mit einem Smartphone bzw. dem heimischen Computer synchronisiert werden. Der Datenaustausch mit dem Smartphone oder Tablet funktioniert problemlos über Bluetooth Smart.

Um die Daten auf den PC zu übertragen, muss die Uhr in die mitgelieferte Docking-Station eingelegt werden. Eine Magnethalterung sorgt dafür, dass die Kontakte auf der Rückseite ordentlich anliegen. Die Docking-Station ist gleichermaßen Ladeschale, um den Akku zu laden.

Akkulaufzeit

Angesichts des Funktionsumfangs ist die Akkulaufzeit erstaunlich hoch. Sie erreicht bei angeschaltetem GPS bis zu 10 Stunden, im Regelbetrieb bis zu 3 Wochen. Das sind sehr ordentliche Werte wenn man voraussetzt, dass die GPS-Funktion nach Nutzung wieder ausgeschaltet wird.

Fazit

Die vivoactive ist ein klasse Produkt, dass – aus verschiedenen Richtungen betrachtet – mal Fitness Tracker, Sportuhr oder Smartwatch ist. Während vivosmart und vivofit eher auf den Massenmarkt drängen, zielt die vivoactive auf den ambitionieren Amateur- oder Leistungssportler. Wer sich mit dieser eierlegenden Wollmilchsau anfreunden kann und die wenigen Nachteile hinsichtlich Form und Gewicht in Kauf nehmen möchte, dem können wir hier klar eine Kaufempfehlung aussprechen.

Garmin vivoactive - Factsheet

Hersteller:Garmin
Erscheinungsdatum:Q1/2015
UVP:249,00 €
 
Activity Tracking:
GPS-Empfänger:
Pulsmessung:
Benachrichtigungen:
ANT+:
Funktionsumfang: (35%)
85 / 100
Display & Haptik: (20%)
90 / 100
Akkulaufzeit: (25%)
75 / 100
Preis-Leistung: (20%)
80 / 100
Gesamt:
83 / 100
Vorteile
  • GPS
  • Display mit Touchscreen
  • Anrufbenachrichtigung
  • Lange Akkulaufzeit
Nachteile
  • Hoher Anschaffungpreis
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27 Kommentare

  1. Gerd Antworten

    Ich habe mir die vivoactive schon vor ein paar Tagen direkt bei Garmin bestellt, weil sie im Handel noch nicht erhältlich war.

    Der erste Eindruck ist noch besser als erwartet. Ja, die ist groß aber wirkt wirklich nicht so klobig. Ich habe den Kauf nicht betreut und freue mich auf die kommenden Wochen.

  2. Stefan B. Antworten

    Eigentlich wollte ich eine Smartwatch haben, aber die geringen Akkulaufzeiten sind nicht zu verstehen. Die Garmin vivoactive liefert ähnlich viele Funktionen wie Apple & Co. und hält deutlich länger. Bis jetzt komme ich mit den Angaben des Herstellers von 3 Wochen gut hin.

    Ich bin rundum zufrieden mit der Uhr und kann die einzelnen negativen Stimmen nicht nachvollziehen. Wer eine schlaue Uhr für den Alltag und vor allem für den Sport sucht, der findet in der Garmin vivoactive ein super Produkt.

  3. René Döring Antworten

    Hallo,

    leider kann ich die Genauigkeit der Schrittzählung nicht bestätigen. Während einer ca. halbstündigen Autofahrt von 45 km zählt die VA ungewöhnlich viele Schritte zw. 160 bis 250(!). Ebenso werden Schritte beim „umziehen“ gezählt. Insgesamt bin ich, trotz Bürojob, schon früh am Nachmittag über dem Soll. Im Vergleich mit S Health auf dem Galaxy S 6 sind das zu diesem Zeitpunkt zw. 1100 und 1900 Schritte mehr.

    1. Florian Antworten

      Das von dir beschriebene Verhalten konnte ich so nicht nachvollziehen und wenn man sich umtut, dann sind die meisten mit der Schrittzählung auch wirklich sehr zufrieden. Vielleicht liegt es auch am Vergleich von Smartphone und Fitness Tracker, den dein Telefon wirst Du in den seltensten Fällen direkt am Handgelenk tragen. Da kann es schon vorkommen, dass das Fitnessarmband schneller beginnt zu zählen. Mit dem Arm bzw. der Hand erkennt der Beschleunigungssensor einfach deutlich mehr Bewegungen, als wenn er als Teil des Smartphone z.B. in der Hosentasche getragen wird.

      Ergänzend kommt hinzu, dass es keine übergreifende Eichung zwischen Herstellern und Geräten gibt. Vielleicht hast Du die Chance den Vergleich einmal mit einem anderen Fitness Tracker zu machen.

      Unabhängig davon frage ich mal bei Garmin nach, ob solche Beobachtungen bekannt sind und ob sich da was machen lässt.

  4. Peter Zeitler Antworten

    Wie kann ich die exakte Schrittlänge einstellen? Hab noch keine Möglichkeut gefunden! Im Voraus vielen Dank für eure Hilfe!!

    1. Florian Antworten

      Die Schrittlänge kann über „Garmin Connect“ eingestellt werden. Einfach dort anmelden, das Gerät auswählen und dann in den Benutzereinstellungen die Schrittweite manuell festlegen.

  5. Michaela Antworten

    Wenn ich Garmin Connect einschalte und die vivoactive sich dann mit dem Smartphone verbindet, wird mir angezeigt, dass ein Software-Update erforderlich sei, welches aber nicht vollzogen werden kann. Nähere Gründe hierzu kann ich nicht erfahren und würde gerne wissen, wie ich das Update durchführen kann. Auch hab ich derzeit öfter Probleme beim Öffnen von Garmin Connect.

    1. Florian Antworten

      Die Fehlerbeschreibung ist natürlich ziemlich oberflächlich, so dass ich dir nicht weiterhelfen kann. In diesem Fall würde ich dich an den Support von Garmin weiterreichen wollen. Um den Fehler einzugrenzen kannst Du ja Connect einmal auf einem anderen Gerät installieren und schauen, ob es dann besser läuft. Dann kann man schon mal einen Verdächtigen ausschließen.

  6. Valerian Antworten

    Hallo zusammen,
    weiß jemand, ob die momentane Aufstiegsrate beim Bergwandern angezeigt werden kann; vorzugsweiße über den Barometer.
    Also: Höhenmeter je Stunde oder auch Höhenmeter je Minute.
    Danke!
    Gruß
    Dieter

    1. Florian Antworten

      Die vivoactive verfügt über kein Barometer, so dass Sie auf die gewünschte Funktion nicht zurückgreifen können. Fenix 3 und Epix bieten jeweils ein eingebautes Barometer. Ob jedoch auch die Aufstiegsrate angezeigt werden kann, kann ich Ihnen leider nicht mit Gewissheit sagen. Die Uhren zeigt jedoch die aktuelle Höhe und den kumulierten Anstieg an.

  7. Viktoria Antworten

    Hallo, ich habe die Uhr jetzt seit ca. 1 Woche und bin größtenteils sehr zufrieden. Allerdings werden auch bei mir beim Auto fahren ungewöhnlich viele Schritte verzeichnet.
    Was mich noch interessieren würde und ich bis dato nicht testen konnte, wissen sie zufällig, ob in Verbindung mit dem Herzfrequenzbrustgurt es möglich ist Trainingseinheiten (Technogymgeräte) aufzuzeichnen? Das wäre sehr wichtig für mich.

    Vielen Dank schonmal im Voraus

    1. Florian Antworten

      Im Wesentlichen hängt es davon ab, ob das Technogym-Gerät mit dem Brustgurt zusammenarbeit. Dann zeichnet aber das Technogym-Gerät die Daten auf. Alternativ können Sie natürlich die Uhr und den Brustgurt koppeln. In diesem Fall zeichnet die Garmin vivoactive die Daten auf. Inwiefern eine Integration von Technogym und vivoactive erfolgen kann, kann ich Ihnen leider nicht beantworten. Die Anleitungen und Beschreibungen von Technogym schweigen sich darüber leider aus.

    1. Florian Antworten

      Es gibt Garmin Connect Mobile auch im Microsoft-Store. Beim Wandern funktioniert die Uhr natürlich weiterhin. Sollten bestimmte Funktionen gefragt sein, wenden Sie sich einfach noch einmal an mich oder den Garmin Support.

  8. Susanne Wachter Antworten

    Hallo, habe die vivoactive seit einer Woche. Meine Frage: Schon morgens zeigt die Uhr einen Kalorienverbrauch von mehr als 400kcal an. Der Verbrauch erhöht sich auch stetig, ohne dass ich die Uhr am Arm trage. Ist das normal?
    Danke für Informationen.

    1. Paul Antworten

      Ich würde denken, dass es sich um den Grundumsatz handelt, den dir die vivoactive dort anzeigt. Dein Körper verbraucht nämlich auch ohne sportliche Aktivitäten Kalorien – einfach, um am Leben zu bleiben. Dann wäre erklärbar, warum morgens schon ein bestimmter Wert angezeigt wird, der über den Tag wächst.

  9. ABW Antworten

    Hallo, kann ich die dir Uhr auch beim Kraftsport im Fitnessstudio nutzen, oder nur bei den Sportarten der schon vorinstallierten Apps?

    1. Florian Antworten

      Du kannst das Fitnessarmband auch für den Kraftsport nutzen. Was ich dir nicht mit Gewissheit sagen kann ist, wie aussagekräftig die Ergebnisse sind. Vielfach tun sich die optischen Sensoren zur Herzfrequenzmessung beim Kraftsport schwer. Viele wählen für den Kraftsport einfach eine der Indoor-Aktivitäten, bei denen dann auch das GPS ausgeschaltet ist. Es ist jedoch mehr ein Workaround, denn gerade beim Kraftsport müsste den Fitnessarmbändern deutlich mehr an Infos bereitgestellt werden, um sinnvolle Ergebnisse zu liefern (z.B. Art der Übung, Gewicht, Wiederholungen, etc).

  10. Markus Tietz Antworten

    Hallo, anhand dieses (und anderer) Test habe ich mir auch die vivoactiv gekauft.
    Nach jetzt 4 Tagen kann ich nichts negatives berichten.

    Ich habe meine Schrittlänge manuell über die App angepasst. Wenn ich lange Strecken gehe, zähle ich zur Sicherheit immer mal wieder mit. Auf 1000 Schritte habe ich KEINE Differenz zur Anzeige in der Uhr! Gefällt !

    Zwar habe ich morgens nach dem Auffachen auch schon mal 30-40 Schritte auf der Uhr und im Auto auch manchmal 20-30 (für 45 km) , aber wenn ich bei einem Tagesziel von 10.000 Schritten am Ende des Tages „nur“ 9300 – 9500 Schritte gemacht habe, könnte ich persönlich mit der Differenz von 3%- 5% leben!

    Wie schon gesagt, gefällt !

    Gruß
    Markus

  11. Markus Tietz Antworten

    Moin, gestern bekam ich das Update auf v 3.8! Jetzt sind die Systeminfos ala „Nicht mit Smartphone verbunden,….“ in englisch. Der Rest ist in deutsch.

    Nach dem Update hat mir meine Uhr nur noch 8 Schritte in der Nacht angezeigt und KEINE Schritte mehr beim Autofahren. :) Werde ich mal im Auge behalten ob die Schrittzählung jetzt (noch) besser geworden ist und mich wieder melden.

    Was genau im Update verbessert/verändert wurde kann ich nicht sagen.

    Habt Ihr Infos zu den Updates ?

    Grüße
    Markus

  12. Dieter Fritsch Antworten

    Ich habe die vivoactive schon seit dem letzten Jahr. Ich war bisher zufrieden damit, aber seit Anfang Juli wurden nicht mehr alle Aktivitäten synchronisiert.
    Bei dem update auf 3.8 habe ich alles in englisch, es ist nicht möglich deutsch auszuwählen.
    Hat jemand einen Tipp?

    1. Florian Antworten

      Ich finde im Support-Forum von Garmin auch keine Informationen. Generell gibt es wenig Infos zur Version 3.8. Wurde das Update über die Garmin Connect App bezogen? Vielleicht ist die 3.8 für den deutschen Markt noch nicht freigegeben. Ist aber nur wild geraten.

  13. Michaela Masurenko Antworten

    Hallo Zusammen!
    Da hier alle so eifrig testen stelle ich auch mal eine Frage. Ich suche nach einer Uhr die mit mir schwimmt. Ja, diese Uhr soll das können. Hat es schon jemand getestet? Was mich noch mehr interessiert: kann die Uhr nur Schwimmbad oder misst sie auch eine Strecke, die ich in einem See schwimme? Meistens bin ich natürlich in einem Schwimmbad, aber demnächst mal 10 Tage an einem See und natürlich würde ich auch dann gerne wissen wieviel Meter ich gemacht habe.
    Liebe Grüße
    Michaela

    1. Florian Antworten

      Hallo Michaela, die vivoactive kannst du problemlos mit ins Wasser nehmen. Sie verfügt zudem über einen Schwimmbad-Modus, den du zum Tracken (u.a. Dauer, Bahnen, Züge, Intervalle) nutzen kannst. Im Schwimmbad ist der GPS-Empfang deaktiviert, da er dort sinnlos ist. Da die vivoactive keinen Modus für Freiwasser unterstützt, fehlt dir Draußen das Tracking per GPS. Für die Nutzung von GPS im Wasser braucht es auch ein paar ausgefeiltere Algorithmen, denn im Wasser geht das GPS-Signal schnellstens verloren. Das kann die vivoactive nicht leisten.

      Ich habe von manchen Nutzern aber schon gehört, dass sie das Armband an der Schwimmbrille befestigen und zwar so, dass es am Hinterkopf möglichst immer bzw. oft aus dem Wasser ragt. Dann wählst du einfach eine der Sportarten, die GPS unterstützt und kannst dadurch Distanz, Streckenverlauf und Geschwindigkeit genau aufzeichnen. Es fehlen dir dann natürlich die Angaben, die aus den Bewegungsmustern deiner Arme abgeleitet werden.

  14. Ute Möhrstedt Antworten

    Hallo,
    ich besitze die Uhr jetzt ca. 3 Monate und war größtenteils zufrieden. Jetzt gelingt es mir plötzlich nicht mehr den Akku aufzuladen. Liegt es an der Uhr oder der Dockingstation oder am USB-Kabel? Wie kann ich den Akku wieder aufladen?
    Viele Grüße
    Ute

    1. Florian Antworten

      Hallo Ute, es kann natürlich an einem von den drei Fehlerquellen liegen. Da du die Uhr ja erst seit 3 Monaten hast, würde ich mich an den Händler wenden, vielleicht bekommst du sofort ein Austausch. Alternativ kannst du das Gerät bei Garmin einreichen. Das dauert aber rund 2 Wochen, bis du es repariert zurück bekommst.

      Beim vivoactive HR hatte ich das Problem mit dem USB-Kabel. Die Uhr war in Ordnung. Getauscht wurde dennoch das ganze Gerät.

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