Fitness Tracker Test

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Fitnessarmband, Puls- & Sportuhren Vergleich 2018

Garmin vívofit 4 – Fitness Tracker mit Farbdisplay im Dauerbetrieb

Garmin vivofit 4 (Quelle: Garmin)

Garmin vivofit 4 (Quelle: Garmin)

Mit der Garmin vívofit 4 stellt das schaffhausener Unternehmen nach vívoactive 3, vívosport und vívomove HR bereits das vierte Wearable in diesem Jahr vor. Abgesehen vom Display hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht viel getan. Das Display-Update sorgt dennoch für Schub nach vorne.

Fitness Tracker mit Schlafüberwachung

Die vívofit 4 ist wie die anderen Modelle der Serie ein Fitnessarmband, welches sich an Personen mit Wunsch nach einem gesunden Lebensstil richtet und den Weg dahin eher im Alltag, denn im Fitness-Studio oder der Tartanbahn suchen. Konsequent konzentriert sich Garmin bei der vívofit 4 also auf das Zählen von Schritten, der Berechnung von zurückgelegter Distanz und verbrannten Kalorien. Zusätzlich kann das Armband aufgrund der Bewegungen auf die Schlafdauer und Schlafqualität schließen.

Für detaillierte Datenerfassung und Auswertung fehlt es der vívofit 4 hingegen an einem GPS-Empfänger und der Möglichkeit der Herzfrequenzmessung. Beides findet sich bei der im September 2017 vorgestellten vívosport, die abgesehen davon die größte Nähe zur vívofit 4 aufweist.

  vívofit 3 vívofit 4 vívosport
Fitness Tracking
Schlafüberwachung
Uhrzeit
Wecker
Timer
Stoppuhr
GPS-Empfänger
HF-Messung
Wasserdicht
Wetteranzeige
Find-My-Phone
Display Transflektives MIP-Display
(monochrom)
Transflektives MIP-Display
(8 Farben)
Transflektives MIP-Display
(8 Farben)
Auflösung 64 x 64 Pixel 88 x 88 Pixel 72 x 144 Pixel
Laufzeit bis zu 1 Jahr bis zu 1 Jahr bis zu 7 Tage

Transflektives Farbdisplay mit 8 Farben

Die größte Neuerung wiederfährt der vívofit 4 mit dem transflektiven Farbdisplay. Das Display der vívofit 3 zwar bereits transflektiv, aber eben nur schwarz-weiß. Die Auflösung von 88 x 88 Pixeln verteilt sich auf eine Fläche von 11 x 11 Millimeter. Verglichen mit dem Vorgänger ist das Display damit nur marginal gewachsen, die Auflösung hat sich jedoch ausgehend von 64 x 64 Pixeln merklich erhöht.

Die Anzahl der darstellbaren Farben ist mit acht zwar überschaubar, für die Größe des Displays und die Anwendungsfälle aber ausreichend und verglichen mit der vívofit 3 eben doch ein erheblicher Gewinn.

Dauerläufer mit bis zu einem Jahr Laufzeit

Umso erstaunlicher ist, dass Garmin die Laufzeit von bis zu einem Jahr beibehalten konnte – sind es doch in der Regel die Displays, die einen guten Teil des Stromverbrauchs ausmachen. Angetrieben wird die vívofit 4 durch zwei Batterien des Typs SR43, die im Handel aktuell etwa 2,50 EUR/Stück kosten. Die Folgekosten halten sich also in Grenzen. Dafür besteht aber nicht die Gefahr, dass die Akkuleistung mit der Zeit sinkt.

Persönlicher Style dank Wechselarmband und Watchfaces

Für das notwendige Maß an Individualität sorgen die wechselbaren Armbänder, sowie die Farbthemen und unterschiedlichen Ziffernblätter.

Zum Verkaufstart wird die vívofit 4 in den Größen S, M und L sowie den Farben Schwarz (Größe S/M/L), Schwarz-gesprenkelt (Größe S/M) und Weiß (Größe S/M) angeboten. Wechselarmbänder in den Farben Merlot-gesprenkelt und Marine-gesprenkelt stehen als Zubehör in den Größen S und M ebenso zur Verfügung.

Verkaufsstart und UVP

Die vívofit 4 soll im ersten Quartal 2018 den Markt erreichen und dann für eine UVP von 79,99 EUR erhältlich sein. Mit dem neuen Modell gibt es eigentlich keinen Grund mehr einen Blick auf die vívofit 3 zu werfen. In allen Belangen, in denen sich die beiden Modelle unterscheiden, ist die vívofit 4 ihrem Vorgänger überlegen. Das gilt selbst für die 20 EUR günstigere UVP, auch wenn die vívofit 3 aktuell für einen Straßenpreis von rund 45 EUR zu haben ist.


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